Der Garant für die Spielklasse

Nach Beendigung des zweiten Weltkrieges entstand im Stadtteil Übigau die SG Übigau. Mit der Gründung der DDR 1949 entstanden die Betriebssportgemeinschaften. Somit wurde aus der SG Übigau die BSG Motor Schiffswerft Dresden-Übigau mit dem Trägerbetrieb VEB Schiffswerft Übigau. Im Stadtteil Mickten spielte auf dem Sportplatz an der Wurzener Straße die SG Mickten. Im Jahre 1949 wurde die SG Mickten aufgelöst und ein Teil der Spieler schloß sich der neu gegründeten BSG Motor Dresden Nord-West mit dem Trägerbetrieb VEB Transformatoren und Röntgenwerk Dresden an. Die BSG Motor Schiffswerft Dresden-Übigau spielte bis 1958 auf Kreisebene in der Stadt Dresden. Die BSG Motor Dresden Nord-West spielte bis 1958 auf Bezirksebene auch in der Bezirksliga Dresden. Die Schiffswerft Übigau wurde 1958 als Behälterbau für Großtrafos in das Transformatoren und Röntgenwerk übernommen. Deshalb wurden die beiden Betriebssportgemeinschaften im September 1958 zur BSG Motor TuR Dresden-Übigauzusammengeschlossen. In der Zeit zwischen 1958 und 1990 spielte der Verein insgesamt 20 Jahre in der Bezirksliga Dresden, der dritthöchsten Liga der ehemaligen DDR und erreichte immerhin 3 mal (1967, 1972, 1990) das Finale um den Brzirkspokal. Im Jahre 1990 erfolgte dann die Umbenennung in SV Motor TuR Dresden-Übigau.

Der gute Nachwuchs als Garant für den sportlichen Erfolg...

Ebenfalls am 08. Mai 1945 wurde die SG Albertstadt als Reaktion auf das Verbot und die Auflösung des Ende des 19. Jahrhundert aus dem Boden gestampften VfB Albertstadt gegründet und später in „SG Dynamo Dresden-Heide“ umbenannt. Die SG Dynamo Dresden-Heide stellte hauptsächlich eine Art ‚Farmteam’ für den insgesamt achtmaligen DDR-Meister SG Dynamo Dresden dar und war vor allem für die Entwicklung junger Nachwuchstalente der Umgebung verantwortlich.

Aus Eins macht Zwei: Die Vereinsgründung

Am 15.08.1991 bildeten sich die Fussballabteilungen dieser beiden Vereine heraus und schlossen sich zum "SV Siemens-Elektronik-Meßtechnik Dresden" zusammen. So konnte man auf das große Nachwuchspotential von Dynamo Dresden-Heide und die entsprechend hohe Spielklasse vom SV TuR Dresden-Übigau zurückgreifen. Knapp 1 Jahr später bereits erfolgte dann die Umbenennung vom "SV SEM Dresden" in "FV Dresden Nord", unter dessen Namen der Verein vor allem im Juniorenbereich erwähnenswerte Erfolge feiern durfte.

15 Jahre FV Dresden Nord - Entwicklung und Erfolge

Am Auch dank den Ausbildungskonzepts des holländischen Fussballlehrers Weil Coerver konnte der FV Dresden Nord nach und nach nahezu alle seine Juniorenmannschaften in den höchstmöglichen Spielklassen etablieren und schaffte im Jahr 2003 mit dem Bundesligaaufstieg der A-Junioren einen in dieser Region zuvor nicht erreichten Höhepunkt, der immerhin 3 Spielzeiten lang anhielt.

Auch im Männerbereich trug die hervorragende Nachwuchsarbeit Früchte. Mit vielen „Eigengewächsen“ gelang bereits 1993 der Aufstieg in die Sachsenliga und konnte nebenbei auch den Bezirkspokal gewinnen. Nach 3 Jahren Landesliga Sachsen gelang schließlich 1996 der Aufstieg in die NOFV-Oberliga, in deren Südstaffel die erste Männermannschaft bis zum präventiven Rückzug aus wirtschaftlichen im Jahre 2011 durchgängig spielte. Zur Zeit baut der Verein eine neue Mannschaft auf, die aktuell in der Landesklasse Ost zu Hause ist. 

Im "Jägerpark", der Heimspielstätte des FV Dresden Nord, hat sich in den 16 Jahren ebenso viel getan. Neben dem Großfeld-Rasenplatz wurde nach und nach ein Fussballinternat, ein Großfeld-Kunstrasenplatz, ein Kleinfeld-Rasenplatz, Mehrspielplätze, ein Beachvolleyball- und Beachfussballplatz sowie eine Ballspielhalle errichtet, um optimale Vorraussetzungen, vor allem für die Kinder und Jugendlichen zu schaffen.

Auf zu neuen Taten!

Am Unter dem Namen SC BOREA Dresden startet der Verein nun in eine neue Zukunft und nimmt zugleich die Chance war, seinen Aussenauftritt professionell zu verändern und weiter zu entwickeln.